Christine Neuberger, 1977 in Ingolstadt geboren, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2001 bis 2006 war sie als Regieassistentin am Bayerischen Staatsschauspiel beschäftigt, wo sie mit Regisseuren wie Tina Lanik, Barbara Frey, Thomas Langhoff und Elmar Goerden zusammenarbeitete. Anschließend war sie drei Jahre lang persönliche Assistentin von Franz Xaver Kroetz und Mitarbeiterin der Franz Xaver Kroetz Dramatik. Ihr Debüt als Regisseurin gab sie 2007 in München mit Die sieben Tage des Simon Labrosse von Carole Fréchette am Theater Heppel & Ettlich, wo sie seitdem jedes Jahr im Sommer ein Stück inszeniert (Fräulein Danzer von Marius von Mayenburg, Geflügelschere von Fausto Paravidino), oder eigene Kabarettabende entwickelt (Zuagroasd und abgroasd – 850 Jahre Asylanten in München, Lehman Sisters). Weitere Stationen waren u. a. Nachtflug – eine musikalische Reise am Bayerischen Staatsschauspiel, Emil und die Detektive von Erich Kästner im Velodrom Regensburg, Ohne Gesicht von Irene Ibsen-Bille am Torturmtheater Sommerhausen. Seit 2010 ist sie zusätzlich als Gastlehrer an der Schauspielschule Schauspiel München für Rollenstudium, Szenen- und Monologarbeit tätig (letztes Projekt: Wir schaffen uns ab - Monologe von Franz Xaver Kroetz).