Ildikó Iváns Karriere fing als Flötistin an, dann beendete sie ihr Studium an der Liszt Ferenc Akademie in Debrecen. Sie lernte Gesang bei Adrienne Szterszky und Endre Dékány. Danach wurde sie Ensemble-Mitglied des Csokonai Theaters in Debrecen. Sie erhielt den ersten und den Sonderpreis beim Gesangswettbewerb Karlovy Vary im Jahre 1984, womit auch ihre internationale Karriere begann. Sie sang die Rolle Gilda an dem Musikfestival in Sofia schon mit Guiseppe Taddei. Noch in diesem Jahr erhielt sie den Preis der Cziffra Stiftung. Sie ist Gastsängerin des Opernhauses. Bedeutende Rollen wie Lucia von Lammermoor, Olympia, Fiordiligi, Melinda und Micaela sind mit ihrem Namen verbunden. Als Sopranistin wurde sie in Stuttgart und Bonn bekannt und hat mit Dirigenten wie Sylvio Varviso, Dennis Russel Davies, Waclaw Neumann, Stefan Soltész, Udo Zimmermann und Gianfranco Massini zusammengearbeitet. Ihre Gesangpartner waren unter Anderem: Edita Gruberova, Juan Pons, Anna Tomowa-Sintow, Graham Clark und Gössta Winberg. 1994 kehrte sie nach Ungarn zurück. Das ungarische Publikum konnte sie auf der Freilichtbühne der Margareten Insel in Rigoletto wiedersehen. Zwischen 1994 und 1998 gastierte sie regelmäßig an der Deutschen Bühne Ungarn. Sie wirkte in den Vorstellungen wie Gräfin Mariza, Eine kleine Zauberflöte, Das Veilchen von Monmartre und Der Pußtakavaliere mit. Zur Zeit ist sie bekannte und sehr anerkannte Sopranistin der verschiedenen Opernensembles, Solistin von Oratorien und Darstellerin des zeitgenössischen Musik-Repertoires.