Der Kontrabass

von Patrick Süskind

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„Es gibt Orchester ohne erste Geige, ohne Bläser, ohne Pauken und Trompeten, ohne alles. Aber nicht ohne Bass. Worauf ich hinaus will, ist die Feststellung, dass der Kontrabass schlechthin das mit Abstand wichtigste Orchesterinstrument ist. „Das sieht man ihm nicht an.“- so beschreibt unser Musiker-Protagonist sein Instrument. Während er über sein Leben als Kontrabassist philosophiert, wird uns schon bald klar, dass ihm sein Instrument eigentlich zutiefst verhasst ist, ja vielmehr noch: der Kontrabass ist die Ursache aller seiner Frustrationen. Man fragt sich, ob er an seinem Leben etwas ändern und seiner unerfüllten Liebe zu einer jungen Sopranistin endlich Ausdruck verleihen kann.

Patrick Süskind’s beliebtes Ein-Mann-Stück stellt mit viel Humor und Ironie ein entgleistes Leben dar.


Über den Autor
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren, hat in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte studiert und seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern verdient. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ’Der Kontrabass’, 1985 sein Roman ’Das Parfum’, 1987 die Erzählung ’Die Taube’ und 1991 ’Die Geschichte von Herrn Sommer’, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé.

Es spielt: Georg Peetz (a. G.)
Regie und Ausstattung: M. C. Ranin (a. G.)

Regieassistentin: Viktória Móra
Technischer Leiter: Zoltán Rózsa
Licht: Tibor Imre
Ton: Kálmán Szebeni
Technik: Zoltán Máté, Viktor Antal
Ankleiderin: Erzsébet Rózsa
Requisite: István Szecsődi

Premiere: 9. 11. 2010, 19 Uhr

Die Vorstellungen werden mit der Genehmigung von Patrik Süskind bzw. der Diogenes Verlag AG. und der Hofra GmbH aufgeführt.
 

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