Kunst

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Serge, Mark und Yvan sind befreundet. Serge erkauft sich ein weißes Gemälde, auf dem diagonal weiße Linien gemalt sind. Mark ist außerstande, den Snobismus seines Freundes zu akzeptieren. Der Konflikt der beiden stellt aber mehr, als eine reine kunstphilosophische Unstimmigkeit dar. Was Serge getan hat, stellt ihre tiefe Freundschaft vor eine harte Probe. Yvan, der dritte Freund befindet sich wegen seiner baldigen Hochzeit in einer privaten Krise und er fällt dem ausufernden Konflikt seiner beiden Freunde schließlich ungewollt zum Opfer.
Wie erschwert die subjektive Wirklichkeit die zwischenmenschlichen Beziehungen? Wie wirkt das auf die Kommunikation aus und welche Strategien werden verwendet, um diese Schranken zu durchbrechen? Auf diese Fragen versucht Reza in ihrer Komödie, deren Hauptthema viel mehr die Freundschaft, als die Dekonstruktion von Kunst darstellt, Antworten zu finden.

Yasmina Reza erhielt für die 1994 in Paris uraufgeführte Komödie „Kunst” den renommierten französischen Theaterpreis Prix Moliere. Das Stück kennzeichnet den Beginn ihrer Karriere als Dramatikerin. Der französischen Uraufführung folgten weitere Erstaufführungen, die deutschsprachige wurde zunächst an der Berliner Schaubühne am Leniner Platz gezeigt. In Ungarn wurde das Stück erstmals 1997 in der Inszinierung von Tamás Ascher im József Katona Theater dem Publikum vorgestellt.

Besetzung:
Marc – Andrei Hansel; Serge – Steve Walter; Yvan – Matthias Patzelt
Regie: Florin Gabriel Ionescu
 

MarkCon 2009
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