Mirandolina ist klug, schön, schlagfertig und leitet als unabhängige Geschäftsfrau ihr eigenes Gasthaus. Und sie schätzt ihre Freiheit sehr! Deshalb hat sie bisher auch alle Heiratsanträge abgelehnt, und auch den Kellner Fabrizio hält sie mit vagen Versprechungen hin. Allerdings hat sie auch eine sehr weibliche Schwäche: Sie liebt es, wenn die Männer sie umschwärmen und begehren - und die männlichen Gäste tun ihr gerne den Gefallen und verlieben sich gleich reihenweise in die schöne Wirtin. Nur der Neue nicht! Der ist nämlich ein echter Frauenhasser und scheinbar immun gegen ihre Reize. Diese Mißachtung kann Mirandolina natürlich nicht dulden und so versucht sie mit allen Mitteln und Tricks, den Weiberfeind in sich verliebt zu machen. Und muss dabei bald selber aufpassen, nicht ihr Herz oder ihre Freiheit zu verlieren...
Die Regisseurin Britta Schreiber wurde durch die sprachliche Vielfältigkeit unseres Ensembles inspiriert und entschied sich für eine Inszenierung in drei Sprachen. Eine passende Spielvorlage dafür bietet die beliebte Komödie „Mirandolina“ von Carlo Goldoni. Zusammen mit dem Ensemble entstand in den Proben eine Stückfassung auf deutsch, ungarisch und rumänisch, wo man sich versteht oder auch nicht und Kellner schon mal zu Übersetzern werden - aber nur gegen genug Trinkgeld... So erhalten die Verwechslungen und Liebeswirren des Stücks durch diese zusätzliche Ebene der unterschiedlichen Sprachen eine ganz eigene lebendige Komik.
Regieassistentin: Viktória Móra Souffleuse: Fanni Szemerédi Technischer Leiter: Zoltán Rózsa Technik: Kálmán Szebeni, Zoltán Máté, Tibor Imre, Viktor Antal Ankleiderin: Erzsébet Rózsa Requisite: István Szecsődi Maske: Tímea Party