Bunbury oder: es ist wichtig, ernst zu sein!
Oscar Wilde
eine triviale Komödie für ernsthafte Leute
ab 16 Jahren
Besetzung:
Algernon Moncrieff: Otto Beckmann
John Worthing: Jonas Gundelach
Lane, Diener / Pastor Chasuble: Dezső Horgász
Lady Bracknell / Grisby, Schuldeneintreiber: Paul Wiehe
Gwendolen Fairfax: Melissa Hermann
Cecily Cardew: Perrine Martin
Miss Prism, Gouvernante: Eszter Sipos
Merriman, Dienerin: Noémi Palya
Regie: Georg Büttel
Bühne: Thomas Bruner
Kostüm: Péter Ondraschek
Musik: Thomas Unruh
Dramaturgie: Otto Beckmann
Premiere: 21. November 2024
„Die Gesellschaft verzeiht oft dem Verbrecher. Dem Träumer verzeiht sie nie.“
Oscar Wilde (1854 – 1900), der geniale Meister der eleganten Leichtigkeit, hat mit seinem größten Bühnen-Erfolg BUNBURY ein faszinierendes Feuerwerk brillanter Pointen geschaffen. Im Mittelpunkt der turbulenten Handlung stehen zwei freisinnige Junggesellen, die an zwei eigensinnige junge Damen geraten. Was dabei „Bunburisieren“ bedeutet, wer wirklich wen liebt und wer wen wann aus welchen Gründen beschwindelt, klärt sich in diesem doppelsinnigen Spiel mit der herrschenden Moral erst in einem fulminanten Finale.
Für den Autor endete der Versuch, sich den Normen seiner Zeit zu entziehen, tragisch: Als sein Privatleben öffentlich wurde, stürzte er vom Gipfel seines Ruhms ins Bodenlose und wurde von der Gesellschaft, deren glänzender Mittelpunkt er gewesen war, geächtet.
Doch in BUNBURY triumphiert Oscar Wildes Geist über sein Schicksal – sehr zur Freude des Publikums, das mit seiner raffinierten Komödie um Sein und Schein einen hinreißenden Theaterabend verbringen kann!
Vorstellungsdauer: 150 Minuten mit einer Pause
Textfassung: Georg Büttel & Otto Beckmann










